Infodump revisited

„Informationen im Roman sind notwendig, Leser finden das toll!“, diese Meinung habe ich öfter gehört.

Sie ist richtig. Und falsch zugleich. Wenn es zu viele oder die falschen Informationen sind oder sie falsch erzählt werden, produzieren wir einen Infodump. Nicht jede Info in einem Roman ist aber ein Infodump.

Was unterscheidet also Infos im Roman von den berüchtigten Infodumps, die Leserinnen und Leser abschrecken? Schauen wir uns zwei Beispiele an, wie erfolgreiche Autoren Infos vermitteln.

Der Hochsitz

Warte auf mich!“

Ulrike ist weit hinter mir. Kurz umgucken, den Lenker auf Spur halten, aber sie ist nicht zu sehen.

Warum muss sie auch immer so langsam fahren? Wenn man am Berg erst einmal einen bestimmten Rhythmus gefunden hat, dann muss man den durchhalten. Da kann man nicht einfach mal Tempo rausnehmen. Das weiß sie doch. Ich habe es ihr gesagt.

Ich seh dich nicht mehr!“, ruft Ulrike jetzt.

Wenn sie nicht so viel schreien würde, hätte sie mehr Kraft, um ihr blödes Mädchenrad zu bewegen. In Rosa. Aber sie hat auch nicht so viel Schwein gehabt wie ich.

Da oben ist die Abzweigung schon.

Es wird noch einmal kurz steiler. Doch mit dem Bonanzarad ist das zu schaffen. Ich passiere das Kreuz am Straßenrand. Es ist voriges Jahr für den Sohn von Herrn Sang aus Ferschweiler aufgestellt worden. Ich kannte Herrn Sang nicht, aber wegen dem Unfall, bei dem sich der Sohn mit dem Auto überschlagen hat, ist viel über ihn geredet worden. Er war in der CDU, wie Papa auch, und hat sich kurz nach dem Tod seines Sohnes aufgehängt. Das habe ich auch nur erfahren, weil ich manchmal ganz genau hinhöre, wenn die Erwachsenen reden. Solche Sachen erzählen sie uns Kindern sonst nicht.

Ein Motor ist zu hören und wird lauter. Das Auto kommt von hinten angebraust, ist ganz schön nah beim Überholen und schon wieder weit weg. Noch ein paar Tritte, und ich bin am Weg angekommen. Einmal ganz genau nach hinten gucken, und dann nach links über die Straße rüber. Mit dem letzten Schwung auf den Weg rauf, noch einmal kurz im ersten Gang durchtreten, Hinterbremse drücken, Lenker rumreißen und schön die Wolke machen. Dann rolle ich zurück zur Teerstraße und verstecke mich hinter einem Busch. Ein kleiner Laster tuckert hinunter, und als er an der nächsten Kurve verschwunden ist, kann ich Ulrike sehen. Sie ist natürlich wieder abgestiegen.

Sanne!“, ruft sie. Kein Grund, mich zu zeigen.

Wieder: „Sanne!“ Drei Wochen seit dem elften Geburtstag. Und ich weiß schon, was ich für ein Glück habe. Sie hätten mir alles Mögliche schenken können. Aber ich habe so lange genervt, dass selbst meine Eltern eingesehen haben, dass es keine Alternative zum Bonanzarad gab. Na gut. Kurz raus hinter dem Busch. Ulrike zuwinken. Sie winkt zurück und wird gleich noch langsamer.

Max Annas, Der Hochsitz, Rowohlt, 2021,
Leseprobe:
https://www.book2look.com/book/9783498002084

Ein elfjähriges Mädchen erzählt uns, wie sie eine Steigung hochfährt. Und die Sprache verrät es uns auch, hier spricht die Erzählstimme eines Kindes. Einfache, knappe Sprache, viel Handlung, dazu Dinge, die einem Kind während der Erzählung einfallen.

Nötige Infos

Empfinden Sie das als Infodump? Ich nicht. Aber warum nicht? In dem Text stecken doch eine Menge Informationen!

  • Die Erzählerin hat ein Bonanzarad
  • Die Freundin fährt ihr zu langsam
  • Man muss am Berg den Rhythmus finden und durchhalten
  • Sie ist gerade elf geworden und hat das Rad zum Geburtstag bekommen
  • Mit dem Bonanzarad kann sie leichter fahren

Infodump

Warum ist es dann kein Infodump?

  • Weil der Text nicht einfach Tatsachen aufzählt, sondern sie in eine Handlung einbaut
  • Weil die Erzählstimme des Mädchens durchgehalten wird, wir uns die ganze Zeit im Kopf und in den Gedanken des Mädchens befinden
  • Weil es konkret bleibt, „Show, don’t tell“ nennt man das
  • Weil die Handlung aktiv erzählt wird
  • Weil nicht beliebig viele Informationen erzählt werden
  • Weil mit jeder neuen Info neue Fragen aufgeworfen werden

Die Infodump-Variante

Kann man den gleichen Text in einen Infodump verwandeln? Versuchen wir es mal:

Ulrike ist nicht schnell, das weiß ich, seit vielen Jahren wird bei unseren Fahrradfahrten von ihr das Tempo nicht gehalten. Ich soll auf sie warten, wird mir von ihr nachgerufen, womit sie das Problem des Langsamer-Fahrens vergrößert, denn bei sportlichen Betätigungen ist es nach anerkannter Meinung aller Fachleute wichtig, den Atem nicht für Tätigkeiten, die die Betätigung hindern, zu vergeuden, sondern für die eigentliche Betätigung, die wichtiger ist, aufzusparen. Diese Erkenntnis habe ich ihr in der Vergangenheit vielfach vorgetragen, doch sie hat sie nie internalisiert.

Inhaltlich besteht hier kein Unterschied, doch bei Texten kommt es immer auf das Wie an.

Erzählstimme und aktiv erzählen

Hier erzählt ganz klar kein Kind die Geschichte, sondern der Autor, dessen Erzählstimme nicht zu der eines Kindes passt. Obendrein wird passiv, statisch erzählt, und eine Menge völlig unwichtiger Details werden aufgeführt.

Ach ja, noch etwas ganz Wichtiges: Alle Einzelheiten in der Originalerzählung haben später in dem Roman eine Bedeutung. Der russische Schriftsteller Anton Tschechow sagte dazu: „Man kann kein Gewehr auf die Bühne stellen, wenn niemand die Absicht hat, einen Schuss daraus abzugeben.“

Infos, die keine Bedeutung in der Geschichte haben, sollte man streichen.

Aufgabe

Nehmen Sie einige Bücher aus Ihrem Regal, möglichst Ihre Lieblingsbücher. Lesen Sie die ersten vier Seiten, schreiben Sie auf, welche Informationen dort vermittelt werden. Und stellen Sie mit Tschechow fest, was damit im Laufe der Geschichte geschieht.

Beispiel 2: Palast der Winde

Ashton Hilary Akbar Pelham-Martyn wurde in einem Zeltlager unweit eines Passes im Himalaja geboren und kurz darauf in einem zusammenlegbaren Wassersack aus Segeltuch getauft. Sein erster Schrei wetteiferte kühn mit dem Gebrüll eines Leoparden, der sich etwas weiter unten am Hang befinden musste, und sein erster Atemzug füllte die Lungen mit der eisigen Luft, die von den hohen Gipfeln blies und den Dunst der Ölfunzel, den Geruch nach Blut und Schweiß und den durchdringenden Gestank der Tragtiere mit dem frischen Duft von Schnee und aromatischen Kiefernnadeln mischte. Als der eisige Windstoß den nachlässig verschnürten Zelteingang aufriss und die Flamme der verrußten Ölfunzel heftig zu flackern begann, hörte Isobel das lebenslustige Krähen ihres Sohnes und sagte matt: „Wie ein Siebenmonatskind schreit er eigentlich nicht, oder? Ich muss mich wohl … muss mich wohl verrechnet haben …“

So war es denn auch, und dieser Rechenfehler kam Isobel teuer zu stehen. (Schließlich muss bei weitem nicht jeder gleich mit dem Leben für eine solche Nachlässigkeit bezahlen.) Zu ihrer Zeit – es war die von Königin Viktoria und Prinzgemahl Albert – galt Isobel Ashton als eine empörend unbürgerliche junge Frau, und als sie – Waise, ledig und in der offen bekundeten Absicht, ihrem unverheirateten Bruder den Haushalt zu führen – im Jahr der Weltausstellung an der nordwestlichen Grenze Indiens in der Garnison Peshawar eintraf, wurden nicht nur viele Augenbrauen missbilligend hochgezogen, es fielen auch abschätzige Bemerkungen. Der Bruder William war übrigens erst kürzlich zur Heeresabteilung der Kundschafter versetzt worden. Als Isobel dann ein Jahr später Hilary Pelham-Martyn heiratete, einen auf seinem Gebiet berühmten Sprachwissenschaftler, Ethnologen und Botaniker, und mit ihm eine offenbar unbegrenzt lange, gemächliche Forschungsreise ins Vorgebirge von Hindustan antrat, ohne festen Reiseplan und ganz ohne weibliche Bedienung, da wurden die Brauen neuerlich hochgezogen, diesmal eher noch indignierter.

Kaye, Mary M.: Palast der Winde, Fischer Klassik Plus (German Edition), Fischer E-Books. Kindle-Version

Der allwissende Erzähler ist kein Infodump

Hier gibt es einen allwissenden Erzähler, der alles über Handlung und Personen weiß. Und uns in einem ganz anderen Stil eine Menge Informationen vermittelt.

  • Wir befinden uns an der nordwestlichen Grenze Indiens
  • Die Handlung spielt im viktorianischen Zeitalter
  • Der Bruder dient im Militär bei den Kundschaftern
  • Isobel ist unverheiratet
  • Es gibt kein elektrisches Licht, sondern eine Ölfunzel

Und auch hier kann jeder noch eine ganze Menge weiterer Infos aus dem Text herauslesen. Der Stil ist langsam, ausführlich, langweilt trotzdem nicht. Auch hier wegen den lebendigen Details (show, don‘t tell), weil aktiv erzählt wird, die Infos nicht mit dem erhobenen Zeigefinger dargeboten werden, sondern in die Handlung eingebunden sind und nur Infos auftauchen, die zu der Handlung passen.

Auch hier ist das wichtig: Sobald Infos im Text stehen, die mit der Geschichte nicht zusammenhängen, erhalten wir einen Infodump. Und in der Regel wird dann auch der Stil plappernd.

Infodump Palast der Winde

Würde die Erzählung als Infodump erzählt, sähe sie ganz anders aus. Vielleicht so:

Als England von Königin Viktoria regiert wurde, zu deren Reich auch Indien und das heutige Pakistan gehörten, wurde Ashton Hilary Akbar Pelham-Martyn in der Grenzregion zwischen Indien und Afghanistan geboren. Kurz darauf wurde er mit Wasser getauft. Am 1. Mai 1876 nahm Königin Victoria gemäß dem Royal Titles Act den Titel „Kaiserin von Indien“ an – die Proklamation erfolgte am 1. Januar 1877 in Delhi.

Ein wildes Tier schrie, als Ashton Hilary Akbar Pelham-Martyn seinen ersten Schrei ausstieß, der sehr kräftig klang, obwohl die Mutter gedacht hatte, er wäre ein Siebenmonatskind gewesen. Der Himalaya hat kalte Winde, die ins Lager geblasen wurden, in dem ein furchtbarer Gestank der Lasttiere herrschte. Isobel Ashton wurde von der englischen Gesellschaft als sehr unbürgerlich angesehen. Sie war der Meinung, dass sie sich mit der Schwangerschaft verrechnet haben musste, weil sie glaubte, dass kein Siebenmonatskind so kräftig schreien konnte.

Was unterscheidet die Infodump-Erzählung von dem Original?

  • Sie ist unanschaulich (nicht Gebrüll eines Leoparden, sondern eines wilden Tieres)
  • Sie enthält viele passive Behauptungen des Autors ( „Der Himalaya hat kalte Winde“ statt: „Kalte Winde fahren in das Zelt“
  • Sie hält eine große Distanz zu den Figuren, während das Original immer wieder dicht an die Personen herangeht („Ich muss mich verrechnet haben“)
  • Sie enthält unnütze Informationen; dass Viktoria Königin von England ist, sagt uns, in welcher Zit die Geschichte spielt. Dass sie auch Kaiserin von Indien ist, ist eine völlig unnötige Info für diese Geschichte

Die Erzählstimme des Originals ist eine eigene Stimme, genau wie im ersten Beispiel. Die Infodumps haben keine eigene Erzählstimme, wir hören den plappernden Autor, der uns langweilt, weil er nur aufzählt, aber der Erzählung keine Spannung durch eine eigene Erzählstimme gibt.

Zum Schluss

Stephen King sagt zum Thema: „Wenn ein Leser ein Buch zur Seite legt, weil es ‘langweilig wurde’, liegt die Ursache oft darin, dass der Autor sich an seinen Beschreibungskünsten begeisterte und darüber sein oberstes Ziel aus den eigenen Augen verlor, den Ball im Spiel zu halten.”

Links

In der Gruppe Self Publishing auf FB gibt es eine interessante Diskussion zum Thema, mit vielen Pros und Contras:
https://www.facebook.com/groups/selbstverlag/posts/4214111228645832
Und hier noch ein Blogbeitrag zum Thema:
https://hproentgen.wordpress.com/?s=Infodump

Erstveröffentlicht in: tempest, Autorenforum, August 2021

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Infodump revisited

Absätze: Wann, Wie, Warum?

Die Hälfte der Texte, die ich zur Korrektur bekomme, hat zu wenig Absätze. Und die Lust zum Lesen nimmt ab, weil eine vernünftige, lesefreundliche Struktur fehlt.

Dabei ist es gar nicht so schwierig. Denn es gibt es ein paar Faustregeln. Natürlich sind die nicht in Stein gemeißelt und dienen, wie die Zeichensetzung auch, der einfacheren Lesbarkeit.

Die Faustregeln:

Absätze werden gemacht:
   Wenn der Sprecher wechselt
   Wenn die Perspektive wechselt
   Vor und nach Flashbacks
   Wenn eine Beschreibung endet und die Handlung einsetzt
   Wenn eine neue Person die Bühne betritt

Wozu Absätze?

Absätze sind wie Sätze, Szenen und Kapitel Gliederungsmöglichkeiten. In der Regel enthält ein Absatz mehrere Sätze und eine Szene mehrere Absätze. Eigentlich ist das selbstverständlich, aber wenn Sie wüssten, was ich schon alles in Texten erlebt habe!

Dabei ist der Absatz als Gliederungselement noch viel wichtiger als der Satz und bietet auch weit mehr Möglichkeiten, als die Lesbarkeit sicher zu stellen. Denn Absätze bestimmen Rhythmus und Tempo eines Textes. Sie sind ein ganz wesentliches Element, das den Stil festlegt.

Nehmen Sie sich mal verschiedene Bücher aus Ihrem Regal, schlagen Sie sie an beliebiger Stelle auf und schauen Sie sich an, wie auf diesen beiden Seiten die Absätze verteilt sind.

Wann soll man Absätze machen?

Auf jeden Fall, wenn der Sprecher wechselt.

Kurz bevor sie bei Thomas ankamen, hörte Josef eine Stimme. „Sei vorsichtig, Thomas will dich reinlegen!“ Erschrocken drehte Josef sich um. Es war niemand zu sehen. „Wer hat das gesagt?“, fragte er ängstlich. „Ich war das.“, antwortete der Esel.

Das ist einfach schwierig zu lesen und noch schwieriger zu verstehen. Aber ein Absatz hinter dem jeweiligen Sprecherwechsel und schon ist es einfach viel klarer:

Kurz bevor sie bei Thomas ankamen, hörte Josef eine Stimme. „Sei vorsichtig, Thomas will dich reinlegen!“

Erschrocken drehte Josef sich um. Es war niemand zu sehen. „Wer hat das gesagt?“, fragte er ängstlich.

„Ich war das“, antwortete der Esel.

Wohlgemerkt, hier steht kein Absatz nach „Es war niemand zu sehen“. Denn das, was folgt, sagt immer noch Josef. Ein Absatz ist hier nicht nötig.

Machen Sie einmal das Experiment, den Text mit und ohne Absatz zu lesen. Was ändert sich dann am Rhythmus, an der Stimmung des Textes? Welche Fassung würden Sie vorziehen?

Wie beim Sprecherwechsel gehört ein Absatz natürlich immer dorthin, wo die Perspektive oder Handlung wechselt und insbesondere, wenn der Text von einer Beschreibung zur Handlung übergeht.

Die Burg glänzte schwarz, als wäre sie frisch lackiert worden. Der Burgfried ragte so hoch, dass er die Wolken am Bauch kitzeln konnte. Das Tor war verschlossen und verriegelt, die Zugbrücke hochgezogen.

Plötzlich öffnete sich ein Fenster und ein hölzerner Kuckuck schnellte heraus.

Was wäre, wenn man das alles in einem Absatz schreiben würde?

Ganz einfach: Dann würde der Kuckuck längst nicht so überraschend kommen. Mit Absätzen nimmt man auch eine Betonung vor. Generell sollte ein Absatz natürlich überall erfolgen, wo etwas Neues im Text erscheint. Absätze gliedern einen Text und damit die Gedanken, die Erzählung der Autoren.

Wirkung von Absätzen

Je mehr Absätze ein Text hat, desto „aktiver“, „einfacher“ und „temporeicher“ wirkt er. Deshalb haben Actionszenen und Dialoge meist sehr viele Absätze, im Extremfall sogar mit nur einem Satz.

Er rammte den Rückwärtsgang rein.
Stieß zurück, erster Gang, Vollgas.

Die Reifen drehten durch. Fassten endlich.
Das Tor zersplitterte und sie waren durch.

Umgekehrt wirken Texte mit wenigen Absätzen eher „ruhig“ oder „schwierig“. Logischerweise haben Beschreibungen, philosophische Erörterungen etc. auch durchaus mal Absätze mit einer halben Seite. Mehr würde ich einem Leser nur in begründeten Ausnahmefällen zumuten.

Warnung

Bei vielen Wettbewerben gibt es eine Seitenbegrenzung. Bei Überschreitung liegt die Versuchung nahe, einfach Absätze wegzulassen und so den Text auf die Begrenzung zu kürzen.

NEIN! Das sollten Sie nie, nie, nie tun. Denn dadurch verliert Ihr Text so viel, dass die Chancen auf den Nullpunkt schwinden. Ein Text mit ungenügender Gliederung, mit zu wenig Absätzen wirkt dilettantisch. Da kann die Geschichte selbst noch so gut sein.

Lieber sich überlegen: Welchen Teil der Erzählung könnte man ganz weglassen?

Womit wir bei der „chronischen Absatzscheu“ wären, der viele Autorinnen und Autoren erliegen. Man kann natürlich auf die Lektoren hoffen. Ich halte das für keine gute Idee. Denn Absätze sind ein wichtiges Stilmittel und das sollte kein Autor aus der Hand geben.

Stephen King

Stephen King sagt in »Das Leben und das Schreiben«:

Ich bin der Meinung, dass nicht der Satz, sondern der Absatz die kleinste Einheit eines Textes darstellt, in der Kohärenz entsteht und Wörter die Chance haben, über sich hinauszuwachsen. Wenn es Zeit wird, das Tempo zu erhöhen, geschieht das auf Absatzebene. (S151).

Und dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

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Absätze: Wann, Wie, Warum?

Romantitel finden

Das Manuskript ist fertig. Doch wie soll das neue Baby heißen? Die Titelsuche hat schon manchen Autor zur Verzweiflung gebracht. Hier gibt es ein paar Tipps.

Brainstorming – das Hirn stürmen lassen

Brainstorming kommt, wie so vieles, aus den USA. Mit Brainstorming sollen neue Ideen gefunden werden.

Das Prinzip ist einfach: Erst mal alles akzeptieren, was einem einfällt, damit der innere Kritiker nicht gleich alles totschlägt mit dem Ruf: »Das geht gar nicht.«

In der ersten Phase ist also Kritik tabu. Der innere Kritiker darf ins Café gehen, jetzt hat er nichts zu tun, egal, ob Sie als Einzelner oder in einer Gruppe brainstormen. Die erste Phase dient dazu, möglichst viele Titel zu finden, egal wie gut oder schlecht sie sind. Und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, auf Ideen zu kommen.

Lassen Sie sich ruhig Zeit. Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und ein guter Titel braucht mehr als zehn Minuten Brainstorming. Schlafen Sie erst einmal über die Liste möglicher Titel, bevor Sie sie bewerten.

Erfolgreiche Titel

Ein Blick in die Bestsellerlisten und die Filmlisten lohnt immer. Welche Titel gibt es da? Was spricht Sie an? Natürlich können Sie nicht einfach Titel kopieren, das verbietet schon der Titelschutz, dazu später.

Aber Sie können Titel abwandeln. »Es war einmal in Amerika«, wie wäre es mit »Es war einmal in Buxtehude«? Nein, jetzt nicht sagen: »Was für ein Quatsch«. Wir finden Ideen, sind in den Hirnstürmen, das ist kein Klima für Kritiker.

»Die Säulen der Erde«, wie wäre es mit »Die Wolken in Hamburg«? Oder »Was Hamburg trägt«? Oder »Einstürzende Säulen der Welt«?

Spinnen Sie einfach alles aus, was Ihnen einfällt.

Werbesprüche

Auch Werbesprüche eignen sich als Vorbild. »Das weißeste Weiß meines Lebens«, wie wäre es mit »Das röteste Blut meines Lebens«? Oder aus »IPhone – fast zu schnell, um wahr zu sein« wird »Fast zu tot, um wahr zu sein«. Vielleicht auch »Zu verliebt, um wahr zu sein«? Noch einmal: Wir suchen Titel, bewerten werden wir sie später.

Gegensätze

Gegensätze eignen sich hervorragend als Titel. »Krieg und Frieden«, »Liebe und Hass«, »Der Mond ist unsere Sonne«, »Ein Lied von Eis und Feuer«. Auch damit kann man hervorragend spielen.

Sprichwörter und Redensarten

Auch Sprichwörter, die jeder kennt, bieten sich an. »Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr«. Wie wäre es mit »Was Hänschen nicht lernt …«? Oder » … lernt Hans nimmermehr«?

»Dame, König, As, Spion« verwendet die bekannten Spielkarten im Deutschen. Der englische Originaltitel verwendet einen englischen Spruch: »Tinker, Tailor, Soldier, Spy«. Beides spielt in der Geschichte eine zentrale Rolle.

Einprägsame Formulierungen

»Die Stunde des Jägers« gibt es in unendlich vielen Varianten. »Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin«, »In Zeiten des abnehmenden Lichts« sind einprägsame Titel, die in Erinnerung bleiben.

Titel kombinieren

Man kann Titel auch kombinieren. »In Zeiten des kalten Feuers« oder »Böse Mädchen und gute Jäger«. Wie gesagt: Am Anfang werden die Titel nicht bewertet, da kommt es darauf an, möglichst viele zu finden.

Titel bewerten

Wenn Sie eine lange Liste möglicher Titel haben, gehts an die Bewertung. Und wonach bewertet man die Titel?

Emotionen und Assoziationen

Das Wichtigste sind die Emotionen, die ein Titel weckt. Nicht irgendwelche, sondern genau die, die zum Buch passen. Wichtig ist auch, welche Assoziationen der Titel weckt. Ein Titel, der die Assoziation eines Liebesromans weckt, ist für Science Fiction weniger geeignet.

Der Titel sollte die gleichen Emotionen ansprechen, die das Buch anspricht. »Leberknödelblues« ist gut für einen witzigen Text, der in Bayern spielt, aber nicht für einen Hardboiled-Krimi in Hamburg.
»Schuld und Sühne« weckt Emotionen, »Verbrechen und Strafe« wie es in der neueren Übersetzung heißt, nicht. Das englische »Crime and punishment« hat wiederum Emotionen. »Übertretung und Zurechtweisung«, eine andere Übersetzung, klingt ebenfalls blass im Deutschen.

Achten Sie auf die Emotionen und welcher Titel die beste Wirkung hat.

Wiedererkennung

Ihren Titel sollten die Interessenten natürlich sofort wiedererkennen und möglichst im Gedächtnis behalten. Deshalb eignen sich einprägsame Formulierungen so gut als Romantitel, selbst wenn sie länger sind. »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand« bleibt trotz der Länge im Gedächtnis, weil er etwas Unerwartetes beschreibt. »Der Fünfzehnjährige, der aus dem Fenster stieg« bleibt längst nicht so gut haften. Und auch nicht alle die Nachdichtungen im Stile von »Der Lehrer, der in den Kastanienbaum stieg«. Wenn Sie einen Titel wählen, der sich an einen bekannten anlehnt, dann sollte er sich gleichzeitig unterscheiden und überraschen. »Vier Seiten für ein Halleluja« spielen auf Bud Spencer und Terence Hill an.

Orte

Orte, die im Roman vorkommen, sind ebenfalls gut, wenn sie Emotionen wecken. »Ein Haus in der Toskana«, »Entscheidung am Matterhorn« oder »Nebel vor Norderney«. Auch hier ist es wichtig, dass man darauf achtet, welche Emotionen ein Titel weckt. »Nebel vor Starnberg« hat sicher nicht die gleiche Wirkung wie »Nebel vor Norderney« und »Das Licht der Provence« hat eine andere Wirkung als »das Licht Grönlands«

Gegenstände

Gibt es einen Gegenstand in Ihrem Roman, der immer wieder eine Rolle spielt? »Die Säulen der Erde« war ein guter Titel, schließlich ging es um Kathedralenbau. »Das Parfüm« desgleichen, denn darum ging es in dem Buch.

Personen

Bekannte Personennamen aus Ihrer Geschichte, aber auch historische Namen eignen sich ebenfalls, z.B. »Napoleon ist an allem schuld«. Auch hier sollte man auf die Emotionen und Assoziationen achten. »Die Buddenbrooks« wecken die Vorstellung eines Familienromans in Norddeutschland. Man kann Namen auch mit Eigenschaften kombinieren: »Der talentierte Mr. Ripley«. Auch hier zählen die Nuancen. »Der kluge Mr. Ripley« wirkt nicht so gut.

Auch die Namen sollten ungewöhnlich sein. »Elisabeth Meier« eignet sich vermutlich nicht.

Sätze aus dem Manuskript

Gibt es besonders eindrückliche Sätze in Ihrem Text? Auch die können eine gute Vorlage für Titel bilden.

Klang und Poesie

Sprechen Sie einen Titel laut aus. Wie klingt er? Hat er Poesie, Rhythmus, Alliteration? »Nebel vor Norderney« ist eine Alliteration mit Vokalen, die den Rhythmus stützen. »Nebel vor Borkum« klingt nicht ganz so gut. Und »Nebel vor Wanne-Eickel« passt gar nicht. Dagegen könnte »Die Morde von Wanne-Eickel« wirken, weil der Ort die Assoziation »bieder« weckt. Ein Ort, in dem es bestenfalls Taschendiebstähle, aber keine interessanten Morde geben kann. Ich weiß, ein Vorurteil, aber auch damit muss man rechnen.

»Der Name der Rose«, »Der alte Mann und das Meer« sind poetische Titel, »Die Liebe in den Zeiten der Cholera« ebenfalls, da wirkt zusätzlich der Gegensatz »Liebe« und »Cholera«.

Genre

Natürlich muss der Titel zum Genre passen. Vergleichen Sie Ihren Titel mit anderen aus Ihrem Genre. Fragen Sie Leser Ihres Genres, ob Ihr Titel sie reizen würde, das Buch anzusehen.

Pitch

»Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg«, ist gleichzeitig der Pitch des Romans. Ein kurzer, knackiger Pitch kann einen wunderbaren Titel geben. »Ein Kampf um Rom« und »Games of Thrones« sind solche Titel. Für den Pitch siehe auch: https://hproentgen.wordpress.com/2018/02/09/sieben-pitchtypen-fuer-autoren/

Testen

Probieren geht über studieren. Bereits im Brainstorming lohnt es sich, mit anderen das Hirn auf Trab zu bringen. Und wenn Sie einen Titel haben, stellen Sie ihn einigen Testlesern vor. Was würden diese von einem Roman mit diesem Titel erwarten?

Der große Titel

Die besten Titel fallen einem ganz unerwartet ein. Titel, bei denen man sofort weiß: Das ist es! Sie fallen einem unter der Dusche ein, in der S-Bahn, beim Salat putzen. Schreiben Sie sie sofort auf, der Salat kann warten. Deshalb lohnt es sich, sich mit der Titelsuche Zeit zu lassen. Solche großen Titel sind ein Geschenk, man darf darauf hoffen, aber nicht immer klappt es.
»Harry Potter« hat auch für einen Bestseller gereicht. Und hat viele Briten angesprochen, denn es gibt die berühmte Kinderbuchautorin Miss Potter, die die Geschichten um »Peter Hase« geschrieben hat. Den Namen kennen die meisten Briten. Auch solche Assoziationen sind nützlich.

Titelschutz

Titel genießen Titelschutz, haben also ein Urheberrecht. Allerdings nur, wenn sie ein eigenes Schöpfungsniveau haben. »Liebe« dürfte kaum unter Titelschutz fallen. Wichtig ist, dass eine Verwechslungsgefahr ausgeschlossen ist. »Der Neunundneunzigjährige, der aus dem Fenster stieg« würde angefochten werden. Näheres finden Sie unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Titelschutz

Und jetzt lassen Sie Ihr Hirn frei, damit es möglichst viele einprägsame Titel brainstormen möge!

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Romantitel finden

Autoren, lasst einen Film ablaufen!

Viele Texte, die ich erhalte, sind gute Geschichten. Und wirken dennoch nicht, sondern reizen eher zum Gähnen. Weil die Autorinnen und Autoren einen Fehler machen. Sie wollen ihre Geschichte so schreiben, dass im Kopf des Lesers genau derselbe Film entsteht, der beim Autor läuft. Es kommt aber nicht darauf an, dass der Film beim Autor abläuft, sondern bei der Leserin, und ihr ihr eigener Film zugestanden wird. Das wird durch zu faktengenaues Nacherzählen des eigenen Kopfkinos eben nicht erreicht.

Geschichtenerzählen ist etwas anderes als Nacherzählen. Wichtig ist es, so zu erzählen, dass im Kopf der Leser ein Film abläuft. Es nützt nichts, wenn der Film im Kopf des Autors abläuft und dann versucht wird, den Film 1:1 auf den Leser zu übertragen. – Das ist so spannend wie ein ausgefülltes Kreuzworträtsel.

Den Film erzeugen

Der Autor muss den Leserinnen und Lesern die Bilder liefern, aus denen sie selbst den Film drehen. Beim klassischen Krimi ist das klar: Der Autor liefert Indizien, falsche und richtige Spuren, und der Leser hat das Vergnügen, daraus den Tathergang und damit den Film zu erstellen. Mit vielen falschen Versuchen – nicht jedes Puzzlestück gehört dahin, wo der Leser es beim ersten Versuch einbaut.

Der Anfang startet den richtigen Film

Der Anfang ist wichtig, das weiß jede Autorin. Er stimmt den Leser auf das ein, was kommen wird, hilft ihm, die Geschichte in einen Film zu verwandeln.

Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich“ stimmt den Leser auf einen Familienroman ein und entsprechend wird er die Bilder in den Film integrieren (Anna Karenina, Lew Tolstoj).

Der Streifenwagen zog leicht nach rechts“ stimmt auf einen Krimi ein mit knappen und kurzen Stil (Der Coyote wartete, Tony Hillerman)

„Show don`t Tell“ liefert die Bilder

Allgemeine Aussagen und Wertungen liefern keine Bilder. „Der Hund sah gefährlich aus“, was soll die Leserin da für Bilder erzeugen? „Ein Kampfhund“ ist viel eindrücklicher und liefert ein Bild, das der Leser in seinen Film einbauen kann.

Nacherzählen ist ein Filmkiller

Es war die Nachtigall und nicht die Lerche“, lässt Shakespeare Julia sagen, und der Zuhörer ahnt, dass es doch die Lerche sein wird. Das weckt Bilder von Gefahr. Shakespeare schreibt aber nicht: „Dann trennten sie sich, denn es wurde hell.“ Das wäre Shakespeares Autorenstimme, nicht die von Julia.

Der Autor hält den Mund

Wenn die Erzählerin ihre eigene Geschichte kommentiert, nimmt sie dem Leser die Freude, den Film abzuspielen. Sie schreibt ihm vor, wie der Film ablaufen soll. Leser merken sofort, wenn der Autor etwas kommentiert, statt Bilder für den Leserfilm zu liefern.

Die Erzählstimme

Die Erzählstimme erzählt die Geschichte. Wichtig: Die Erzählstimme ist nicht die Stimme des Autors, sondern die Stimme, die die Geschichte erzählt. Mit ihrem Ton, ihrem Stil bestimmt sie das Feeling des Films, den der Leser dreht.

Schon zehn Minuten nach drei und noch keine Spur von Colin. Nick ließ den Basketball auf dem Asphalt aufschlagen, fing ihn einmal mit der rechten, dann mit der linken, dann wieder mit der rechten Hand auf“ (Erebos, U.Poznanski). Wenn die Heldin eine Sechzehnjährige ist, sollte die Erzählstimme entsprechend klingen, um den Film zu starten. Wenn stattdessen die Stimme des sechzigjährigen Autors durchklingt, funktioniert der Filmaufbau nicht: „Nick war ein sechzehnjähriger Schüler, der ungeduldig war und auf seinen Freund Colin wartete, damit er mit ihm Basketball spielen konnte“.

Der Flow, der den Film erzeugt

„Flow“ ist ein Begriff aus der Psychologie, das Flow-Konzept bezieht sich, kurz gesagt, auf das positive Erleben bei der Ausübung von Tätigkeiten. Flow ist das, was man empfindet, wenn man komplett in einer Tätigkeit aufgeht. Und genau das ist beim Lesen wichtig. Der Leser soll in der Geschichte und in seinem eigenen Film aufgehen.

(https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/klassenzimmer/welche-rolle-spielt-flow-bei-der-leselust-von-jugendlichen-17183026.html)

Die Zielgruppe und das Genre

An wen richtet sich der Film? Das bestimmt auch, was erzählt werden muss, damit der Film ablaufen kann. Einem Science-Fiction-Leser muss man nicht sagen, was eine Zeitreise ist. Einem Leser von Historienromanen nicht, wer Karl der Große war. Aber in einem historischen Roman um eine Schuhmacherin muss klar werden, wie damals Schuhe gefertigt wurden. Ein Roman, der in der U-Bahn gelesen werden kann, braucht klarere Bilder als ein literarischer Roman, den man am Wochenende liest.

Aber auch hier gilt: Bitte nicht mit der Stimme des Autors erzählen, sondern mit passender Erzählstimme, und „Show, don´t tell“ nicht vergessen.

Jede Leserin baut einen anderen Film

Das wird viele Autoren betrüben. Ein gutes Buch kann der Leserin nicht vorschreiben, wie ihr Film aussieht, den sie sich aufgrund der Geschichte aufbaut. Je nach individuellen Hintergründen, Erfahrungen und Lebensumständen drehen Leserinnen eigene Filme. Bücher, die ihnen die Sicht des Autors einhämmern wollen, die keinen Spielraum lassen, sind Puzzles, die die Autorin bereits zusammengesetzt hat, damit jeder Leser ihre Sicht übernimmt. Leider (oder Gott sei Dank) sind sie nicht spannender als ausgefüllte Kreuzworträtsel.

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Jeder, der möchte, kann seinen unveröffentlichten Romananfang einreichen, max. 7000 Anschläge. Aus den Einreichungen wird einer durch Zufallswahl bestimmt, das richtet sich nicht nach der Qualität der Texte. Die Lektorate und der Ursprungstext werden von http://www.lektoratbeispiele.de anonym veröffentlicht.

Die Texte bitte im Word-Format (DOC, DOCX, RTF) senden an:
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Die Autorin bzw. der Autor des ausgewählten Textes erhält das Recht, alle Verbesserungsvorschläge, Änderungen und Anmerkungen für seinen Text zu verwenden. Im Gegenzug gibt sie oder er den teilnehmenden Lektorinnen und Lektoren das Recht, diesen Text samt Lektorat auf der Seite Lektoratsbeispiele.de und ihren eigenen Seiten zu veröffentlichen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmern entstehen keinerlei Kosten, sie erhalten auch keine Gelder für ihre Lektorate oder den lektorierten Text.

Hans Peter Roentgen
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